Patientengeschichte: Augenekzem seit 25 Jahren

Ein Mann mittleren Alters litt seit seinem Aufenthalt in Deutschland an einem Hautausschlag beider Oberlider bis in die Augenbrauen und unter den Augen bis zum Beginn der Wangenknochen. 

Die Anamnese führt hier auf den richtigen Weg
Die Anamnese führt hier auf den richtigen Weg

Im Akutfall schwoll die Haut um die Augen extrem an, war gerötet, schuppte stark, nässte und juckte extrem. Diese immer wieder für Wochen auftretenden Beschwerden wurden mit Cortison behandelt, wobei die Abstände, in denen eine Beruhigung der Symptomatik auftrat, immer kürzer wurden. Er kam zur Anamnese.

 

Wie bei allen Erkrankungen gibt es mindestens einen, meist mehrere auslösende Faktoren. Diese können gefunden werden und dementsprechend wird die Behandlung daraufhin ausgerichtet. Neben der Augensymptomatik fand sich eine Empfindlichkeit gegen Zugluft, einige andere Nebensymptome und ein starkes Verlangen nach Fisch, den er mindestens 5x pro Woche zu sich nahm. Nachdem sich in der Auswertung unerwarteterweise ein Schwermetall mit herauskristallisierte, empfahl ich eine Laboranalyse bezüglich toxischer Metalle. Wie vermutet fand sich eine extreme Erhöhung von Blei, Arsen und Quecksilber. Anhand dieser Laboruntersuchung und der Symptomatik wurde ein homöopathisches Mittel, in Tropfenform, ausgewählt, sowie Substanzen verschrieben, die die Schwermetallbelastung ausleiten.

 

Mittlerweile, nach ca. 6 Wochen, hat sich selbst die normalerweise starke Faltenbildung in den Ruhephasen stark zurückgebildet und auch die extreme Trockenheit der empfindlichen Hautpartien um die Augen fast normalisiert. Die homöopathischen Tropfen nimmt der Patient solange weiter ein, bis sich auch die weniger belastenden Symptome ausbleiben und nach einer Kontrolluntersuchung sich normale Blutwerte zeigen.

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